Über alle Berge

30. Oktober 2013
Audi RS5 Cabrio auf der Audi Alpentour

Eine Traum-Tour quer durch die Alpen – Schweiz, Italien, Österreich, Deutschland. Die Alpenregion verbindet nicht nur eine gemeinsame Identität, sondern auch traumhafte Passstraßen. Idyllische Landschaften wechseln sich mit extremen Lebensräumen ab.

Audi RS5 Cabrio auf den Julierpass

Über alle Berge mit der Audi Alpentour. Schroffe Felswände, schwindelerregende Serpentinen und duftende Almwiesen: Das ist das Setting für unseren Roadtrip über die alpinen Passstraßen. Die Berggipfel haben wir mit drei verschiedenen Audi RS Modellen erklommen – ein luxuriöse Art der Alpenüberquerung. 700 Kilometer, 4 Alpenpässe und vier Länder: Auf der Audi Alpentour 2013 sind wir von Interlaken in Richtung Innsbruck gefahren. Ein bisschen Schweiz, ein bisschen Italien, Österreich und noch dazu eine Prise deutsches Allgäu. In den zwei Fahrtagen haben wir die Alpen von ihrer schönsten Seite erlebt. Diese Route möchten wir mit euch teilen und euch so inspirieren, euch ins Auto zu setzen und die Gipfel zu erstürmen.

Alpenwiesen bei Interlaken

Morgens um 8 Uhr fahren wir vom edlen schweizerischen Victoria-Jungfrau Grand Hotel in Interlaken los Richtung Susten-Pass. Während es im Tal noch etwas diesig ist und wir die Berge nur von weitem bewundern, hoffen wir auf besseres Wetter, je weiter wir uns gen Himmel schlängeln. In der Tat sehen die Berge von weitem immer so weit weg aus – und dann ist man plötzlich mittendrin.

Audi RS5 Cabrio auf der Audi Alpentour

Wir fahren die Serpentinen hinauf, ein Genuss für jeden Autofahrer. Natürlich muss man immer auf Gegenverkehr achten, gerade auf Motorradfahrer. Je weiter wir kommen, desto klarer wird das Wetter – unsere Rechnung geht auf. Wir durchbrechen die Wolken und fahren nun über der Wolkendecke. Vor uns präsentiert sich ein herrliches Bergpanorama mit klarer Sicht.

Der Sustenpass in der Schweiz

Die Luft ist spürbar dünn auf über 2.224 Metern am Susten-Pass und wenn man aussteigt und die Leitplanke für ein paar Fotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln hin- und her entlangspurtet, dann geht das ganz schön auf die Fitness. Diese Höhen sind wir nicht gewohnt. Doch trotz der dünnen Luft ist es herrlich, tief einzuatmen, denn die Höhenluft ist frisch und rein, eine willkommene Abwechslung für uns Stadtbewohner.

Auf dem Sustenpass

Der Susten-Pass verbindet den Kanton Uri mit dem Kanton Bern. Die Passstraße ist insgesamt 45 km lang und zählt zu den jüngeren der Schweizer Alpen. Gebaut wurde sie zwischen 1938 und 1945. Sie dient primär dem Tourismus und ist meist nur zwischen Juni und Oktober befahrbar.

Sustenpass in der Schweiz

Kaum oben angekommen, geht es in Serpentinen auch wieder hinunter, viel zu schnell. Eigentlich sollte man sich oben an den Passhöhen noch immer mehr Zeit nehmen, gerade wenn das Wetter schön ist. Denn in den Bergen bleiben die Wolken nunmal hängen, und man weiß nie, auf welcher genauen Höhe.

Julierpass

Unser zweiter Pass an diesem Tag ist der Julierpass. Weltberühmt wegen seiner fotografischen Ansicht für Auto- und Motorradfahrer. Denn alle Serpentinen hinauf zum Pass lassen sich direkt in einem Foto überblicken. Während am Fuß des Berges noch grüne Almwiesen vorherrschen und die Holzhütten für Vieh und Stroh aufgrund der häufigen Feuchtigkeit schon eine ganz dunkle Farbe haben, wird das Gras weiter oben eher gelblich, die Umgebung wird deutlich trockener. Die Bäume schwinden, es wachsen nur noch vereinzelt ein paar Büsche und Alpenkräuter.

Unterwegs in der Schweiz

Die Route wurde zwischen 1820 und 1826 erbaut und führt im Grunde von Tiefencastel auf 851 Metern Höhe entlang des Flusses Julia nach Bivio auf 1.769 Metern Höhe, wo dann die eigentliche Passstraße beginnt. Bis oben überwindet die Straße eine Höhendifferenz von 1.433 Metern, wobei die maximale Steigung gut 12 Prozent beträgt. So kommen wir um 13 Uhr oben an – 2.284 Meter über Normal Null. Von hier aus kann man schon bis nach Tirol gucken – unten das grüne Tal, darüber die grau-weißen Berggipfel. Ein überwältigender Anblick. Neben den alten Römersäulen oben am Pass (der Pass hat eine lange Geschichte hinter sich) treffen wir einen Einheimischen, der uns im besten Schwizerdütsch erzählt (hier auf Hochdeutsch übersetzt): „Ohne die Berge könnte ich nicht leben!“

Audi Q3 mit Kuh Rosi

Später am Nachmittag fahren wir wieder in Richtung der Ebenen, die Landschaft wird wieder grüner – und wir treffen Kuh Rosi auf einer Almwiese. Einmal mit ein bisschen Stroh füttern und den Kuhglocken zuhören – für uns die perfekte Alpenidylle.

St. Moritz

 

Einen Halt machen wir noch im mondänen St. Moritz, wo wir mit dem Sessel-Lift hochfahren zur El Paradiso Gaststätte. Dort gibt es eine zünftige Brotzeit. Unsere Tagestour endet abends im Hotel der Therme Meran in Italien. Hier im Süden ist es auch schon wieder schön warm, selbst am Abend.

Apfelwiesen in Italien

Am zweiten Tag verlassen wir morgens Meran. Das Wetter ist leider nicht mehr so schön wie am Vortag, doch der dichte Nebel gibt uns eine ganz eigene Stimmung. Die Sicht wird bei der Fahrt auf den Jaufenpass immer schlechter – und wir halten für ein Fotoshooting im Nebel. Doch auch dort begibt es sich wieder, dass wir durch den Nebel hinauf fahren können und oben das schönste Wetter vorfinden – einfach herrlich. Jeder Pass in den Alpen bietet seine ganz eigene Landschaft und man hat immer wieder ein neues tolles Ziel vor Augen.

Die Dolomiten

Wieder angekommen im Tal geht es auf Innsbruck zu – aber nicht, ohne noch eine Runde um unser Ziel zu drehen. Wir machen noch einen kleinen Abstecher. Mittagshalt machen wir am wunderschönen Achensee bei Pertisau. Der Achensee ist ein absoluter Traum: Das Wasser so betörend leuchtend blau, dazu die frische österreichische Bergluft und die idyllischen Häuschen am Ufer. Wir essen mit direktem Blick auf den See und können zusehen, wie der nächste Ausflugsdampfer vom Steg ablegt.

Der Achensee

Nach dem Mittagshalt geht es in die deutsche Alpenregion – wir fädeln uns ein auf der bekannten Deutschen Alpenstraße. Diese führt von Osten nach Westen von Berchtesgaden bis zum Bodensee (oder umgekehrt), wobei wir das Teilstück der B307 befahren, die den Sylvensteinsee kreuzt. Wir biegen allerdings kurz Richtung Norden ab, und hier kommt der Geheimtipp der Route: Die St 2072 von Osten nach Westen fahren, die dann in der Privatstraße am Walchensee mündet.

Der Wachensee

Die Maut beträgt 2,50 Euro, und es lohnt sich wirklich, denn der Walchensee bietet am Ufer eine Mischung aus grobem Sand und Kies, über die das klare Wasser schimmert – und wo der See tiefer ist, da scheint er grün aufgrund der gelösten Mineralien. Ein echter Traum-Alpensee. An mehreren Stellen kann man direkt ans Ufer, und zum Beispiel zusammen mit einer Ente den Strand entlang watscheln.

Deutsche Alpenstraße

Wir trennen uns vom Seeidyll und machen die Runde um Innsbruck fast komplett, fahren wieder Richtung Westen. Unser Ziel für die Übernachtung: das Interalpen-Hotel Tyrol. Einzigartig dabei ist die Drive-In-Rezeption.

Drive-In-Rezeption Interalpen Hotel Tyrol

Wir fahren mit dem Auto in eine Art Tiefgarage, die aber mit blauem Teppich und Check-in endet. Komfortabler geht es als Autofahrer nicht. Im Interalpen-Hotel Tyrol genießen wir noch das abendliche Schwimmen im beheizten Außenpool mit Sicht auf die schroffen Bergspitzen.

Text: Katharina, ReiseWorld
Fotos: Katharina & Thomas, ReiseWorld

Vielen Dank für die Unterstützung an Audi.

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1 Kommentar

  • Antworten Unsere Top 10 Reisen im Jahr 2013 » ReiseWorld - Luxus- & Lifestyle Reisen 3. Januar 2014 at 09:48

    […] Auf den höchsten Pässen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz auf der Audi Alpentour. […]

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