Karibikinsel Bonaire

27. August 2011
Kralendijk die Inselhauptstadt

Die Inseln unter dem Winde begrüßen uns mit einer frischen Brise. Bonaire ist flach, nur ein paar karge Hügel bestimmen ihre Form. Schon bei der Anfahrt sehen wir riesige Salzberge. Die Salinen von Bonaire produzieren noch heute Meersalz. In den berühmten Salzseen der Insel tummeln sich rosafarbene Flamingos. Eigentlich sollten wir an diesem Tag in La Guaira anlegen, dem Hafen von Venezuelas Hauptstadt Caracas. Wegen der Notlage in Venezuela nach starken Regenfällen und Erdrutschen ist das jedoch nicht möglich. Kurzerhand hat die Reederei daher einen Ersatzhafen organisiert – der uns sogar sehr gelegen kommt.

Die Inselhauptstadt Kralendijk begrüßt uns mit einem strahlend bunten Lächeln. Knallgelbe und türkisfarbene Häuser prägen das Gesicht der Hafenpromenade. Das verschlafene Städtchen besteht aus ein paar Bars, Cafes und Souvenirläden, die wenige Minuten vom Schiff entfernt auf Gäste warten.

Der Name Kralendijk bedeutet auf Niederländisch Korallendeich. Denn Bonaire ist berühmt für seine traumhaften Tauchgebiete. Mit Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet wollen wir uns die Unterwasserlandschaft mit eigenen Augen ansehen. Deswegen fahren wir mit dem Wassertaxi auf die vorgelagerte Insel Klein Bonaire. Das unbewohnte Eiland bietet traumhafte weiße Sandstrände und Korallenriffe im flachen, türkisblauen Wasser. Schon zwei, drei Meter von der Küste entfernt wachsen die Korallen im hüfthohen Wasser der Sonne entgegen. Ein kleiner Wald im seichten Wasser. Dazwischen schwimmen Fische in allen Farben. Die größten fast ein Meter lang. Ganz viele kleine Fische tummeln sich dazwischen und knabbern mal hier, mal da an einer Koralle oder an dem, was sich auf den Korallen befindet. Ein Schnorchelerlebnis in einem kleinen Paradies. Der Sand am Strand ist so weich, dass er sich wie Watte anfühlt. Dazu kommt, dass kleine Krebse den Sand mit ihren Höhlen durchlöchern. Ab und zu sieht man eine kleine Muschel über den Sand laufen – darunter befindet sich gut versteckt in kleiner Krebs. Zum Traumstrand Klein Bonaire verkehrt regelmäßig ein Wassertaxi, außerdem fahren viele Charterboote die Nebeninsel an. Zum Schutz der Tauchreviere ist es auf Bonaire allerdings üblich, dass bestimmte Regionen für eine Zeit gesperrt werden und dann wieder andere Tauchreviere offen sind.

 

 

Thomas Logbuch: Das ist der karibische Traum. Schon am Hafen hat mich dieser Ort verzaubert. Türkis statt blau. So soll Wasser sein. Keine Touristenhochburg, kein hektisches Treiben, sondern klein, gemütlich und viel Natur. So mag ich meine Urlaubsziele. Und die Umgebung und der Strand beweisen dann, dass die Exklusivität eines Ortes auch überzeugt. Bonaire ist auf dieser Reise bisher mein absoluter Favorit – obwohl ich erst so wenig von der Insel gesehen habe. Und wenn ich jetzt noch Taucher wäre…

Katharinas Logbuch: Blaue, gestreifte und gelbe Fische schwimmen direkt unter mir. Sogar ein großer Fisch in einem fabelhaften Regenbogenkleid gleitet an mir vorbei. Das Meer hier wimmelt nur so vor Leben in den prächtigsten Farben. Die kleinen Korallenriffe mit ihren bunten Bewohnern sind für meine erste Schnorcheltour genau das Richtige. Denn noch immer kämpfe ich mit Sand in den Badeschuhen, Salzwasser im Schnorchel und einer beschlagenen Taucherbrille. Aus diesem Grund muss ich auch öfter mal pausieren und über Wasser durchatmen.

Strand auf der Karibikinsel Bonaire

Bonaire ist einer der besten Tauchspots der Welt

Bonaire. Bonaire ist das „B“ der ABC Inseln. Sie gehören zu den niederländischen Antillen. Bonaire ist berühmt für seine Tauchreviere. Es wurde zum viertschönsten Tauchgebiet der Welt gewählt. Doch auch außerhalb des Wassers gibt es hier etwas zu sehen. In den Salzseen leben Scharen von Flamingos. Die rosa Vögel prägen das Bild der Insel. Wenn hunderte von ihnen abheben verwandelt sich der Himmel in ein Meer von Pink. Passend dazu heißt der Flughafen hier auch Flamingo Airport – und hat einen rosafarbenen Tower.

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