Copperhill Mountain Lodge, das schwedische Ski Resort

25. März 2014

Schweden ist nicht gerade bekannt für seine Skigebiete, dafür gibt es schließlich die Alpen mit den hohen Bergen. Doch das heißt nicht, dass man in Schweden nicht Skifahren kann. Es ist ein anderes Erlebnis, denn die nur leicht hügelige Landschaft eröffnet weite Blicke auf Wälder, zugefrorene Seen und die Hügel der Umgebung. Eines der bekanntesten Skigebiete liegt in Åre im noch eher südlichen Teil Nordschwedens. Dort befindet sich auf dem so genannten Kupferhügel, dem Copperhill, die Copperhill Mountain Lodge. Sie gilt bei vielen als bestes Ski-Resort in Schweden. Es besteht seit Dezember 2008 und wurde vom Architekten Peter Bohlin entworfen.

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Die Serpentinen schlängeln sich den Berg hinauf, und ganz oben thront ein imposantes Gebäude: zwei längliche Strukturen mit einem offenen Mittel-Teil. Was von außen schon spannend aussieht, begeistert noch mehr von innen: Denn von den oberen Etagen eröffnet sich ein toller Blick hinunter ins riesige Atrium.

Das Design-Hotel hat 112 Zimmer und bietet Konferenz-Räume für bis zu 500 Personen. Im Vergleich zu Luxushotels gehören die Zimmer eher zum guten Standard. Allerdings ist die Unterkunft im Vergleich zu sonstigen Ski- und Gelegenheitsunterkünften am oberen Ende der Skala. Völlig erstklassig ist hingegen die Küche: Morgens gibt es selbst gemachte Marmelade und Smoothies, abends kreative Variationen in Gemüse, Fisch und Fleisch in bunten Farben.

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Das Spa-Bereich bietet nur eine Sauna, hat dafür aber mehrere Schwimmbecken, die einen atemberaubenden Panoramablick ermöglichen. Die Wasserkante fließt dabei in den Horizont hinein.

Für die Freizeitaktivitäten startet eine Wanderroute direkt vor der Hoteltür. Skifans haben eine gute Anbindung an den Skizirkus in Åre.

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Der Name des Hotels kommt übrigens tatsächlich vom Kupfer. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde hier Kupfer abgebaut, bis zum Jahr 1919. Die frische Bergluft zieht dagegen immer noch die Touristen an. Schon vor über 100 Jahren wurden die ersten Hotels errichtet, damals noch vorwiegend für Angler und Jäger, die hier ihre Freizeit verbrachten.

Heute sind es die Skifahrer und Naturliebhaber, die sich abends daran erfreuen, dass die Sonne über dem benachbarten See untergeht.

Text/ Fotos: Thomas Majchrzak, ReiseWorld

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