Lagune Coyuca in Mexico

30. August 2011
Die Bucht von Acalpulco bei Sonnenuntergang

Noch immer liegen wir vor Acapulco. Die Aussicht ist uns bekannt, aber auch an diesem Morgen erneut atemberaubend. Diese Bucht mit den bunten Häuschen, beeindruckenden Hoteltürmen, weißen Stränden und der Bergkette Sierra Madre im Hintergrund ist eine der schönsten ihrer Art. 

Wir wollen heute die Natur im Großraum Acapulco entdecken. Dafür fahren wir zu der Lagune Coyuca, eine Stunde außerhalb der Stadt gelegen. Der große See ist von Mangroven, Palmen und Flamboyant-Bäumen gesäumt. Termiten tummeln sich in den Uferzonen und bauen ihre charakteristischen Wohnhügel in den Ästen. Auch für Mücken ist dieses Wasser ein Paradies. Auf eine kleinen Insel mitten in der Lagune leben Vögel: Pelikane, Fischreiher und Albatrosse. Auch ein paar kleine Kätzchen jagen über den Fels. Einheimische würden ihre Katzen hier aussetzen, berichtet unser Tourguide. Wie lange sie überleben, weiß niemand.
 

Zum Mittag erleben wir das kulinarische Mexiko: Fisch, Reis, Salsa, schwarze Bohnenpaste, Chilisauce und natürlich das Nationalgericht Tortillas. Mexikaner backen die Fladen aus Weizenmehl oder Maismehl auf heißen Scheiben. Tortillas reicht man bei nahezu jedem Gericht, entweder als Beilage oder als Hauptbestandteil. Der Burrito beispielsweise ist eine Weizentortilla-Rolle mit Chili-Fleischfüllung. Die beliebten Tacos sind geformte Maistortillas, die der Mexikaner mit Salat, Salsa und Hackfleischfüllung genießt. Überall in Acapulco gibt es kleine Tortillerias in denen Frauen die Fladen frisch zubereiten.
 
 

Nach einem schmackhaft scharfen Mittagessen lassen wir den heißen Tag entspannt ausklingen. Wir sind in einem kleinen Beachresort. Hier krachen die Wellen gegen das Land, so dass schwimmen nahezu unmöglich ist. Doch Thomas genießt einen Spaziergang am kilometerlangen, breiten Sandstrand und Katharina relaxt in einer Hängematte bei einem kühlen Pina Colada im Plastikbecher. Oder einer frisch aufgeschnittenen Kokosnuss, aus der wir mit dem Strohhalm das leckere Kokoswasser trinken. Viva Mexiko!

Acapulco. Acapulco bedeutet „Ort des großen Schilfrohres“, angelehnt an die ursprüngliche Vegetation. Die Stadt liegt an der Pazifikküste und im Vordergrund der Sierra Madre. Früher war dies Territorium der Azteken. Heute ist der Ort mit über zwei Millionen Besuchern ein Mekka für Touristen, vorwiegend aus den USA. Das Motto von Acapulco lautet: Rund um die Bucht und rund um die Uhr. Die Stadt pulsiert und die Bucht gleicht abends einem Lichtermeer. Sie eignet sich zum Spazierengehen, und die weißen Sandstrände reihen sich ein. Bekannt ist Acapulco auch für seine Felsenspringer. Die Felswand ist gut 40 Meter hoch und die so genannten Clavadistas springen aus bis zu 35 Meter Höhe. Vor jedem Sprung holen sich die Springer Beistand von oben, in dem sie in ihre eigene kleine Felsenkapelle gehen. Über Unfälle spricht man nicht gern. Einem Taxifahrer zufolge gibt es nicht viele Unfälle. Als schönster Strand in der Bucht von Acapulco rühmt sich der Playa Condesa. Eine weitere Attraktion die vorgelagerte Isla La Roqueta, die vom Playa Caletilla mit dem Boot zu erreichen ist. Die Insel ist ein Naturschutzpark mit einem Zoo und Stränden zum Baden, Schnorcheln und zu Tauchen. Nordöstlich vor La Roqueta finden Taucher in zwei Metern Tiefe eine Unterwasser-Attraktion mit einer Bronzestatue der Jungfrau von Guadalupe.

Morgen beginnt unsere Pazifiküberquerung!

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