Norwegian Getaway bricht auf in Richtung Sonne

1. November 2013
Norwegian Getaway

Am ersten Novemberwochenende dockt auf der Meyer Werft das Kreuzfahrtschiff Norwegian Getaway für den Sonnenstaat Florida aus. Die Norwegian Getaway, das neueste Schiff, das die Werft für die US-Reederei Norwegian Cruise Line baut, wird voraussichtlich zwei Wochen später über die Ems überführt.

Die Überführung führt den Luxusliner vermutlich über Eemshaven (Niederlande) nach Bremerhaven. Von dort hatte schon das Schwesterschiff Norwegian Breakaway im Frühjahr seine Probefahrten auf der Nordsee unternommen.

Der Startschuss für den Bau der Norwegian Getaway fiel im Herbst 2012 mit der Kiellegung. Die Ablieferung des Schiffes ist für Anfang 2014 vorgesehen.

Der Schiffsrumpf der Getaway ist mittlerweile vollständig lackiert. Auf die weiße Grundlackierung ist eine vom US-Künstler und Wandmaler David „Lebo“ Le Batard entworfene Rumpfbemalung aufgetragen. Sie zeigt nach Angaben der Reederei ein tropisches Ozean-motiv in Anlehnung an den Heimathafen Miami: Eine Meerjungfrau, die die Sonne in den Händen hält, und Pelikane und Palmen zieren den Rumpf des 324 Meter langen Schiffes. Laut Lebo ist die mythische, scheinbar über die Meeresoberfläche schwebende Meerjungfrau das Zentrum seines Motivs, eine ikonische Figur, die die Verbindung von Mensch und Meer repräsentieren soll. Das Fabelwesen sei von einer Fusion aus Wasser und Himmel umgeben, die das gesamte Schiff umspiele. Zusätzlich fliegen drei Pelikane über seine Interpretation eines tropischen Paradieses. Mit Ausstellungen in Museen und Galerien weltweit, unter anderem in Detroit, Los Angeles, New Orleans, New York, Toronto, Südafrika, Deutschland und Italien, gehört Lebo zu den beliebtesten und maßgeblichsten modernen Künstlern Miamis. Seine Wandbilder und Installationen finden sich an prominenten Orten wie der Calle Ocho in Miami, Uptown New Orleans oder Downtown San Francisco.

Norwegian Getaway

Foto: Norwegian Cruise Line

Die Norwegian Getaway wird von Miami aus zu Kreuzfahrten in die östliche Karibik unterwegs sein. Einrichtung, Gestaltung und Konzepte an Bord sind auf die Hauptstadt des US-Bundesstaates Florida ausgerichtet. Wie schon das Schwesterschiff Norwegian Breakaway verfügt auch die Getaway über einen Hochseilgarten und fünf verschiedene Wasserrutschen.

Nach der Norwegian Getaway werden in den Jahren 2015 und 2017 noch zwei Schiffe der etwas größeren Breakaway-Plus-Klasse in Papenburg gebaut.

Im Baudock II der Werft wird derzeit parallel an der Quantum of the seas für die amerikanische Reederei Royal Caribbean International gearbeitet. Das Schiff wird im Herbst des kommenden Jahres abgeliefert.

Text: Christoph Assies, ReiseWorld

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